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Stubentheater - Modelltheater - Kindertheater - Tischtheater - Papiertheater -Toy Theatre |
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| Vereinfacht gesagt, ist das PAPIERTHEATER ein Stubentheater aus vergangener Zeit (19.Jahrh.), das im familiären Rahmen vor vielleicht 10 Personen im Wohnzimmer bespielt wurde. Gebastelt aus stärkerem Papier mit Motivdruck, erst coloriert, später dann auch als Farbdruck. Die Druckverlage nahmen häufig Opernaufführungen, Dramen oder Märchen als Vorlage. In der fertigen Größe erreicht das Theater etwa die Dimension eines mittelgroßen Fernsehers. Alle Teile, wie Bühnenfront (Proszenium), Vorhang und Seitenkulissen, natürlich die Figuren und die Versatzstücke auch, mußten erst ausgeschnitten, dann nach Vorgabe gefaltet und mit Führungsstäben bzw. Haltern aufrechtgestellt werden. Als Beleuchtung übernahmen damals häufig Kerzen diese nicht ganz gefahrlose Aufgabe. |
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| So könnte es einmal ausgesehen haben, jedoch ist die Spielhaltung nicht zu empfehlen. Die hier gezeigte Drahtführung ermöglichte (ohne weitere Hilfsmittel) nur zwei Figuren gleichzeitig zu halten. Komfortabler ist die seitliche Stangen- oder Stabführung, die bis heute praktiziert wird. Zwei Spieler können den Ablauf lebhafter gestalten. Die gezeigte Bühne ist im vorigen Jahrhundert in Frankreich gedruckt worden. |
| Zur Blütezeit dieses Kindertheaters aus Papier druckten viele Verlage Stücke, häufig mit üppigen Ausstattungen, die zum Teil heute noch in Sammlungen zu finden sind. Städte wie Berlin, Neuruppin, Esslingen und Wien haben im deutschsprachigen Raum eine entscheidende Rolle dabei gespielt. |
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